Jahresbericht 2017 Alfons-Brandl-Schule

Alfons-Brandl-Schule

Rückblick

Die Alfons-Brandl-Schule ist nach wie vor eine Schule im Wachstum. Vor allem bei den Schulanfängern haben wir immer mehr Anmeldungen, auch die Offene Ganztagsschule wird gerade bei den jüngeren Schülern immer häufiger in Anspruch genommen. Dieses Jahr haben wir eine Rekordzahl von acht Erstklässlern, die zum Teil weite Wege bis aus Starnberg, Dießen oder Garmisch-Partenkirchen auf sich nehmen müssen. Räumlich kommen wir dadurch inzwischen an Grenzen, die dringend eine Erweiterung der Schule erforderlich machen.

Ein erfreuliches Ergebnis ergab im Sommer die Qualiprüfung: 14 Schülerinnen und Schüler haben im Juli den Qualifizierenden Abschluss der Mittelschule erworben. Davon besuchten neun Jugendliche die Klassen für Kranke der medizinischen Reha für Jugendliche und vier die neunte Klasse der Alfons-Brandl-Schule. Außerdem absolvierte ein afghanischer Flüchtling als externer Teilnehmer die Prüfung.

Das neue Schuljahr brachte im Herbst einen Wechsel in der Leitung der Schule. Helmut Sperl ist nach 24 Jahren an der Schule in den Ruhestand gegangen. Er war Lehrer und Schulleiter der ersten Stunde unserer Schule und hat diese über all die Jahre geprägt, ständig weiterentwickelt und weit in die Region bekannt gemacht. Dies wurde am letzten Tag vor den Herbstferien mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet und Beiträgen der Schüler gebührend gefeiert.

Das Jahr 2017 war an der Alfons-Brandl-Schule, wie im Vorjahr, inhaltlich sehr geprägt von der Frage, wie wir uns im Umgang mit den Kindern und Jugendlichen weiterentwickeln müssen:
Der Umgang mit aggressiven und grenzüberschreitenden Verhaltensweisen, vor allem unserer Grundschüler, macht uns sehr zu schaffen. Wir bilden uns daher mit viel Zeitaufwand auch im Deeskalationsmanagement fort, und versuchen in diesem Sinn auf allen Ebenen das Schulumfeld und Schulleben zu gestalten.