Jahresbericht 2017 Albrecht-Schnitter-Berufsschule

Albrecht-Schnitter-Berufsschule

Das Jahr 2017 wurde entscheidend geprägt von der Bewerbung der staatlichen Berufsschulen Weilheim, Schongau und der privaten FöBS Albrecht-Schnitter-Berufsschule Peiting-Herzogsägmühle für das Schulprofil Inklusion, welches uns am 02.10.2017 im bayerischen Kultusministerium feierlich überreicht wurde.

Wir erklären unsere Bereitschaft zum Aufbau, bzw. Ausbau eines regionalen inklusiven beruflichen Kompetenznetzwerkes im Landkreis Weilheim-Schongau unter Einbindung externer Partner, wie z.B. der Agentur für Arbeit, des IFD, der Jugendhilfe und der jeweiligen Sachaufwandsträger. Die Akteure der dualen Ausbildungbetriebe, Kammern, Innungen, Bildungsträger, Schulsozialarbeiter, Förder- und Stützlehrer koordinieren ihre jeweiligen Aufgabengebiete zur bestmöglichen Förderung unserer Berufsschüler.  

Der Übergang Schule - Beruf soll erleichtert werden, die jeweilige Berufsperspektive des einzelnen Schülers rückt in den Vordergrund, bereits bestehende Beschulungskonzepte werden fortgeführt, individuelle angepasst, bzw. verändert, um zukünftig der Heterogenität der Schülerschaft Rechnung zu tragen. Ausbildungsabbrüche in der Region werden vermieden.

Das Ziel ist die Einbindung aller Akteure in ein gemeinsames Netzwerk der beruflichen Bildung. Durch die Kooperation, Regionalität und durch ein gemeinsames Verständnis des Bildungsauftrages, der alle Schüler/Innen – ob mit oder ohne Unterstützungsbedarf – umfasst, bilden wir eine Lerngemeinschaft zur inklusiven Bildungsregion Weilheim-Schongau.

Nur durch den gemeinsamen Weg zur Inklusion in der beruflichen Bildung entsteht zukünftig ein Bewusstsein, dass Heterogenität in der Schülerschaft der Normalzustand sind sowie gegenseitige Unterstützung als Gelingens-Faktor für inklusiven Unterricht. Der jeweilige Schüler mit seinen individuellen Lernbedingungen steht im Mittelpunkt. Der unterrichtende Lehrer wird in seinen Kompetenzen gestärkt und trägt wesentlich zum Erreichen des Bildungszieles bei. Die Zahl der Ausbildungsabbrüche wird verringert, eine flächendeckende Versorgung erreicht.

  • Schüler passgenau fördern 
  • Ausbildungsabbrüche vermeiden 
  • Lehrkräfte stärken