Wissenschaft

Soziales Wissensmanagement

Ein wissenschaftlich basiertes Gemeinschaftsprojekt der Projektpartner Caritas-Diözesanverband Bamberg, All for One AG, KI Consult Professor Helmut Kreidenweis sowie Herzogsägmühle, mit dem Ziel die Anwendung von Wissensmanagement einem breiten Spektrum sozialer Einrichtungen und Verbände praktisch zu erproben und wissenschaftlich auszuwerten.

Ansprechpartner:
Andreas Kurz

Website: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.soziales-wissensmanagement.de
und Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.herzogsaegmuehle.de

E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailinfosoziales-wissensmanagementde

Psychisch kranke Menschen auf dem Weg zu Integration – eine katamnestische Untersuchung

(Masterthesis, 6.2.2013);

Autorin: Franziska Steinle, Hochschule Ravensburg-Weingarten, Prof. Silvia Queri;

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Ansprechpartner:

Dr. med. Klaus Keller
Telefon: 0 88 61  219-452
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailk.kellerherzogsaegmuehlede

WIMES

WIMES ist die Abkürzung für Wirksamkeitsmessung. Es ist ein bundesweites Verfahren, mit dem Fachkräfte alle Formen von Hilfen zur Erziehung dokumentieren, steuern und evaluieren können. WIMES-Kunden sind Jugendämter und Leistungserbringer mit ihren Einrichtungen und Diensten.
WIMES erfasst auf neun Dimensionen die relevanten Problemlagen und Risiken, die einen erzieherischen Bedarf nach § 27 SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz) begründen. Die Dimensionen beziehen sich auf die Familie, die Entwicklung junger Menschen, auf die sozialräumliche Einbindung und auf Kinderrechte. Für Clearing-Aufträge (KCD) und für Mutter-Kind und frühe Hilfen stehen Sondermodule zur Verfügung. Eine Zusammenfassung diesbezüglich wäre zu komplex.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.els-institut.de

ABIE

ABIE ist die Abkürzung für Abbrüche in Erziehungshilfen.
Ab Sommer 2010 wurden rund 300 Klienten über einen Zeitraum von 18 Monate wissenschaftlich begleitet. Es wurde untersucht, welche Ausgangsbedingungen und welche Interaktionen zum erfolgreichen Verlauf einer Erziehungshilfe geführt haben.
Hier kurz die wichtigsten Punkte:
Die Hauptrisikogruppe sind Jugendliche ab 12 Jahren.
Die Abbruchprozesse sind komplex, bilden ein dynamisches System und sind nicht von einzelnen Faktoren abhängig. Insbesondere haben die Rahmenbedingungen einen sehr hohen Stellenwert. Deshalb sind für die Jugendhilfepraktiker folgende organisationsbezogenen Faktoren die wichtigsten, um zu weniger Abbrüchen zu kommen:

  • Zuverlässigkeit und Zielgerichtetheit bei der Gestaltung der Organisation.
  • Transparenz und fachliche Ausrichtung von Entscheidungen.
  • Eine hohe Führungsqualität.
  • Einbeziehen der Mitarbeiter bei Problemlösungen.
  • Qualitätsorientierte, fachorientierte und partnerschaftliche Beziehung zwischen Jugendamt und Leistungserbringer und nicht ausschließlich ökonomische Marktorientierung.
  • Partizipation der Klienten.
  • Wichtiger als das allgemeine Wohlfühlen und die Beziehungsqualität zwischen Erzieher und Jugendlichem ist dessen Gefühl, das die Hilfe ihn weiterbringt.
  • Jugendliche reagieren besonders empfindlich auf Ungerechtigkeit, Unzuverlässigkeit und fehlende Sicherheit.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.els-institut.de