Pressenotizen

06.03.2020 - Alter: 228  Tage

Wechsel in der Geschäftsführung der Kinderhilfe Oberland gGmbH:

Sigrid Klasmann übergibt an Barbara Scherdi und Anja Erndtmann

Foto v.l. Barbara Scherdi, Wilfried Knorr und Anja Erndtmann

Anja Erndtmann und Barbara Scherdi sind seit Februar neben Wilfried Knorr die neuen Geschäftsführerinnen der Kinderhilfe Oberland gGmbH. Sie lösen damit ihre Vorgängerin Sigrid Klasmann ab, die das gemeinnützige Unternehmen zwölf Jahre lang zusammen mit dem Geschäftsführer der Diakonie Herzogsägmühle, Wilfried Knorr, geleitet hat.

Im Rahmen einer außerordentlichen Betriebsversammlung der Kinderhilfe, die in Herzogsägmühle stattfand, stellten sich die beiden Geschäftsführerinnen den Mitarbeitenden vor. 

Anja Erndtmann ist Diplom-Psychologin, systemische Beraterin sowie Einzel-, Paar- und Familientherapeutin. Die 36-Jährige war seit 2018 Bereichsleiterin und stellvertretende Geschäftsführerin der Kinderhilfe Oberland. Davor arbeitete sie mehrere Jahre bei der Diakonie Herzogsägmühle, unter anderem als psychologischer und pädagogischer Fachdienst, als Dozentin für Fach- und Führungsfortbildungen und als Verantwortliche für das Personalwesen im Fachbereich Kinder, Jugendliche und Familien.

Barbara Scherdi studierte nach ihrer Banklehre Soziale Arbeit. Anschließend absolvierte sie ein berufsbegleitendes Masterstudium "Master Mental Health". Die 36-jährige Mutter war vorher bei verschiedenen Tochterfirmen der Diakonie Herzogsägmühle im Bereich Arbeit für Menschen mit seelischer Behinderung tätig und konnte dort Erfahrungen im Bereich Organisationsentwicklung sowie Personalführung sammeln.

Die bisherige Geschäftsführerin Sigrid Klasmann unterstützt derzeit ihre beiden Nachfolgerinnen im Tagesgeschäft und bringt Projekte zu Ende. Offiziell verabschiedet wird sie beim Sommerfest der Kinderhilfe Oberland am 20. Juli 2020.

Informationen zur Kinderhilfe Oberland gGmbH

Die Kinderhilfe Oberland ist eine gemeinnützige GmbH und Mitglied der Diakonie. Sie wird getragen vom Verein Innere Mission München e.V. und dem Verein Kinderhilfe im Landkreis Weilheim-Schongau e.V. Ihr Anliegen ist es, Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, körperlicher, geistiger und seelischer Beeinträchtigung oder Behinderung intensiv zu fördern. Dies erfolgt in verschiedenen Frühförderstellen, Kindertagesstätten, Horten sowie durch Mittagsbetreuungs- und Ganztagesangebote an Grundschulen.

Die Teilbereiche der Kinderhilfe im Landkreis Weilheim-Schongau:

Interdisziplinäre Frühförderung
Kinder mit Entwicklungsbeeinträchtigungen und Behinderungen brauchen in den ersten Lebensjahren eine besondere Betreuung und gezielte Förderung. Eltern, die sich Sorgen um die Entwicklung ihres Kindes machen, wenden sich an die Frühförderung.

Die Interdisziplinäre Frühförderung der Kinderhilfe unter der Leitung von Peter Nunner ist für Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt gedacht. Fachpersonal aus unterschiedlichen Disziplinen wie Psycholog*innen, Heil- und Sozialpädagog*innen, Ergotherapeut*innen, Logopäd*innen und Physiotherapeut*innen arbeitet bei der Förderung der Kinder eng mit den Eltern zusammen.

Frühförderstellen der Kinderhilfe befinden sich in Peißenberg, Peiting, Penzberg, Schongau, Steingaden und Weilheim.

Integrative Kindertagesstätten
Die Integrativen Kindertagesstätten unter der Leitung von Tina Edelmann und Christine Juraske stehen allen Kindern im Vorschulalter offen. Für Kinder unter drei Jahren gibt es spezielle Kleinkind- bzw. Krippengruppen. In allen Gruppen werden Kinder je nach Entwicklungsstand gefördert. Die Grundlage dabei ist eine inklusive Pädagogik, die durch gemeinsames Spielen, Lernen, Bewegen, Singen und Basteln alle Kinder im Blick hat und ihre individuelle Entwicklung berücksichtigt.

Die Integrativen Kindertagesstätten der Kinderhilfe Oberland sind in Bernried, Herzogsägmühle, Hohenpeißenberg, Peißenberg, Peiting, Penzberg und Polling.

Integrative und heilpädagogische Horte
Die Horte der Kinderhilfe, für die Teilbereichsleiter Max Huber zuständig, sind für Kinder im Grundschulalter gedacht. Egal, ob mit oder ohne Förderbedarf – die Kinder können sich hier nach Schulschluss bis zum Abend aufhalten. Neben der Hausaufgabenbetreuung kommen auch Spiel und Freizeitgestaltung nicht zu kurz. Ein Team aus Psycholog*innen und Heilpädagog*innen unterstützt Kinder mit besonderem Förderbedarf. Dabei sind der enge Austausch mit den Schulen und die Zusammenarbeit mit den Eltern besonders wichtig.

Integrative und heilpädagogische Horte der Kinderhilfe gibt es in Peiting, Peißenberg, Weilheim, Penzberg, Bernried und Polling.

Offene Ganztagsangebote an Grundschulen
Die Offene Ganztagsschule ist ein freiwilliges Angebot zur ganztägigen Betreuung und Förderung von Kindern im Grundschulalter. Sie verbringen an bis zu vier Tagen pro Woche nach Schulschluss den Nachmittag in der Schule. Hier können sie gemeinsam essen und werden bei den Hausaufgaben unterstützt. Danach bleibt meistens genug Zeit zum Spielen, Basteln und für Sport. Für die Offenen Ganztagsangebote ist Teilbereichsleiterin Barbara Dorn-Blum verantwortlich.

Die Kinderhilfe Oberland bietet die Offene Ganztagsschule an mehreren Grundschulen in Peiting und Peißenberg an.

Mittagsbetreuung an Schulen
In der Mittagsbetreuung unter der Koordination von Karin Alke erhalten Schülerinnen und Schüler nach der Schule ein Mittagessen und werden von erfahrenen Mitarbeiter*innen betreut. Während dieser Zeit erledigen die Kinder Hausaufgaben, können aber auch spielen, basteln oder sich ausruhen. Das Angebot erfolgt in enger Abstimmung mit der Schule und dem Elternbeirat.

Die Mittagsbetreuung der Kinderhilfe kann an verschiedenen Schulen im Landkreis genutzt werden: Bernried, Penzberg, Seeshaupt, Weilheim, Wessobrunn und Wielenbach.

Die Mitarbeiter*innen der Kinderhilfe Oberland sowie der Diakonie Herzogsägmühle gratulieren Barbara Scherdi und Anja Erndtmann und wünschen ihnen viel Erfolg bei allen anstehen Aufgaben.