Pressenotizen

17.01.2020 - Alter: 138  Tage

Jahresmotto der Diakonie Herzogsägmühle 2020 heißt: Perspektiven verändern

Informationen und Ehrungen zum Jahresbeginn

Perspektiven verändern heißt das Jahresmotto der Diakonie Herzogsägmühle im Jahr 2020. Bei der Mitarbeitendenversammlung zum Jahresbeginn erläuterte Geschäftsführer Wilfried Knorr, dass es wichtig sei "sehr genau hinzusehen, wo wir uns an Sichtweisen gewöhnt haben, wo wir eingefahrene Wege verlassen sollten und wo wir durch die Brille von Hilfeberechtigten schauen müssen, statt durch unsere Fach-Brillen".

Nach der Begrüßung der Anwesenden durch den Geschäftsführer legte Pfarrerin Lydie Nicoly Menezes die Jahreslosung aus. Wilfried Knorr berichtete anschließend zur Lage von Herzogsägmühle und blickte mit den Mitarbeitenden auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück. Zufrieden berichtete er, dass die Ausgliederung der Diakonie Herzogsägmühle gGmbH gelungen sei, und dankte den Mitarbeitenden für die damit verbundene, teilweise erhebliche Mehrarbeit. Auch die Einführung des Bundesteilhabegesetzes habe viele Energien gebunden, so Knorr. Das vergangene Jahr konnte mit einem positiven wirtschaftlichen Ergebnis abgeschlossen werden. Der dadurch mögliche Investitionsplan für 2020 sehe die Fertigstellung des Neubaus der Gemeinschaftsküche vor (Eröffnung voraussichtlich im Juni 2020) sowie den Neubau Förderzentrum für Menschen mit Behinderung. Knorr dankte seinem Vorstandskollegen Hans Rock, der die Finanzen der Diakonie Herzogsägmühle verantwortet.

Weiter informierte Wilfried Knorr, dass der zweite Gemeinwohl-Bericht bei der GWÖ in Wien zur Zertifizierung eingereicht wurde. "Damit legt die Diakonie Herzogsägmühle Zeugnis für ihr ethisch verantwortetes Wirtschaften ab", so Knorr. Ein großes Ziel sei die Klimaneutrale Soziale Arbeit 2030. Vier Arbeitsgruppen beschäftigten sich mit dem Thema "Pflege der Zukunft". Die Mitarbeitervertretung wurde 2019 neu gewählt und dabei auf 15 Mitglieder erweitert. Neuer Vorsitzender ist Fabian Steck. Ende des vergangenen Jahres hat das Projekt "Herzogsägmühle 2025" seine Arbeit aufgenommen. Dabei geht es um die Themen Dorfentwicklung, Sozialraumorientierung und Umsetzung der UN Behindertenkonvention.

Am Ende seiner Ansprache danke Knorr dem scheidenden Vorstand der Inneren Mission München, Dr. Günter Bauer, für die gute Zusammenarbeit. Bauer selbst verabschiedete sich mit einem Grußwort von den Mitarbeitenden der Diakonie Herzogsägmühle.

In einem Jahresrückblick mit Fotos und kurzen Filmen ließ Wilfried Knorr anschließend das Jubiläumsjahr mit seinen Höhepunkten noch einmal vorüberziehen. Als weiterer wichtiger Teil und Abschluss der Veranstaltung wurde die Verdienstmedaille der Diakonie Herzogsägmühle an fünf verdiente Mitarbeitende und Ehrenamtliche verliehen.